Der Lugnezer Vita Parcours befindet sich auf Gemeindegebiet der Ortschaft Cumbel. Die Anlage liegt ca. 400 m nördlich des Dorfes und kann bequem zu Fuss, mit dem Velo oder dem Auto erreicht werden. Die stark coupierte Rundstrecke führt grösstenteils durch Waldgebiet. Die wohltuende Stille des Waldes, die reine und sauerstoffreiche Luft sowie der weiche Boden bilden optimale Trainings- und Entspannungsvoraussetzungen. Auf dem immergrünen Rundgang werden rauschende Bäche überquert, anspruchsvolle Treppenabschnitte überwunden und weniger anstrengende Flachstücke durchlaufen. Das eigentliche Trainingsprogramm an den 15 Übungsposten wurde nach sportmedizinischen Erkenntnissen zusammengestellt. Die verschiedenen Posten bilden eine Auswahl von Beweglichkeits-/Geschicklichkeits-, Ausdauer- und Kraftübungen. Bei jedem Posten stehen mehrere Übungen zur Auswahl, die zum Teil auch verschiedene Schwierigkeitsgrade aufweisen. Die fachkundig ausgewählten Übungen sowie die Laufpartien erlauben ein ganzheitliches Körpertraining, das die Gelenke stärkt, die Muskeln kräftigt und die Durchblutung fördert. Trotzdem ist es wichtig, dass man im Eifer des Gefechts die Anleitungen auf den Vita-Tafeln genau befolgt: Sport treibt man regelmässig, aber mässig! Die Intensität der Fitnessübungen sollte stets den persönlichen Gegebenheiten angepasst werden. Unvernünftiges Trainieren und körperliche Strapazen dann und wann schaden mehr als sie nützen.
Benützungsformen
Wer die allgemeine Fitness fördern will, stellt sich aus dem Gesamtangebot den persönlichen Mix zusammen. Wer spezifisch trainieren will, soll sich von den folgenden Farben leiten lassen:
- Grün für die Ausdauer
- Gelb für die Beweglichkeit/Geschicklichkeit
- Rot für die Kraft
Jeder Vita Parcours wird vermessen. Die Streckendaten sind auf der Starttafel aufgeführt. Die Schlusstafel informiert über den Energieverbrauch und die Ausdauerfähigkeit der einzelnen Benützer/-innen.
Viele Vorteile zum Nulltarif
Die vielen Vorteile eines Vita Parcours gegenüber Fitnesszentren liegen auf der Hand. Die Anlage ist den ganzen Tag begehbar, unabhängig von Öffnungszeiten. Man kann sie allein oder in Gruppen begehen. Alles spielt sich in der freien Natur ab. Und wenn einem das Glück hold ist, stellt sich unverhofft ein neugieriges Eichhörnchen in den Weg, springt ein aufgeschrecktes Häslein oder Rehlein im Eilzugtempo davon oder lehrt einem eine kecke Krähe mit ihrem lauten Gekrächze das Fürchten.
Fleissige Hände sorgten für einen tadellosen Umbau
Im Sommer 2001 haben Mitglieder des lokalen Sportvereins und Lehrlingsgruppen aus dem Unterland den Parcour in unzähligen Arbeitsstunden umgebaut und den neuesten Richtlinien angepasst. Jeden Frühling sorgen die Schüler der Oberstufe – ausgerüstet mit Schaufel, Pickel, Rechen und Pinsel – dafür, dass der Parcour stets in neuem Glanz strahlt. Die regelmässigen Benützer der Anlage wissen dies zu schätzen. Gönnen auch Sie sich dieses sportliche Vergnügen und ein Hauch von Abenteuer in der freien Natur.