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Lumbrein

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Gemeinde Lumbrein
Dado Baselgia 116
7148 Lumbrein

Tel  081 936 88 00
Fax 081 931 35 05
Mail: info@lumbrein.ch



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Das Dorf Lumbrein - Lumbrein-Dorf

Das Dorf Lumbrein liegt auf 1'400 m.ü.M. im schönen Lugnezertal, 15 km von Ilanz entfernt. Das Dorf liegt auf einer geneigten Terrasse und hat eher die Form eines Haufens. Die Häuser sind zum grössten Teil aus Holz, nur ältere Gebäude sind Steinbauten, so der 'Chisti' (Romanisch für Turm) die Casaulta und die Überbauungen von La Muotta, Soldanella, Signina sowie einzelne neuere Häuser. Im Dorf befinden sich die Pfarrkirche Sankt Martin und die Kapellen Sankt Rochus und Nossadunna. Im Jahre 1935 zählte die Gemeinde Lumbrein (Dorf und Höfe) 570, heute noch 450 Einwohner.

Im Laufe der Zeit sind verschiedene Höfe verschwunden. Die Namen Farglix, Mulina und Curtinatsch sind noch gut bekannt und Mauerreste zeigen, dass diese einmal bewohnt waren. Im bischöflichen Archiv, Urbar C, Seite 114 werden noch die Höfe Catenges, Panania, Bigfurga, Pitscheninges und Romana genannt. Im Jahrbuch von Pleif aus dem Ende des 15. Jahrhunderts (dieser befindet sich im Pfarrarchiv von Pleif/Vella) finden wir noch die Höfe Schina und Stoppias.

 

Die Fraktion Sogn Andriu

Sogn Andriu ist eine kleine Siedlung bestehend aus fünf Häusern und der Kapelle Sankt Andreas. Von diesen Häusern ist heute nur ein einziges ständig bewohnt. Der Hof bildet eine geshlossene Siedlung auf einer kleinen Terrasse in den Abhang.

 

 

 

 

Die Fraktion Nussaus

Nussaus - dieser Weiler bestand einmal aus zwei Häusern und fünf Ställen und wurde nun durch den Bau von drei neuen Häusern vergrössert. Ein interessantes Gebäude ist das Drei- respektive Vier-Familienhaus (Nr. 241) mit einer eigenartigen Einteilung des Wohnraumes. Es handelt sich um eines der ältesten Dreifamilenhäuser im Lugnez.

 

 

 

Die Fraktion Surin

Surin - der Weiler Surin liegt auf der rechten Seite des Glenners auf einer ziemlich ausgedehnten Terrasse. Auch Surin besitzt eine Kirche, die dem Heligen Nikolaus geweiht ist. Sie wurde im Jahre 1695 gebaut. Die meisten Häuser sind aus Holz und stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Auch Surin hatte einmal ein Schulhaus, nämlich das Haus Nr. 163 (von Nicolaus Sgier). Dieses Haus besitzt auch eine ganz andere Einteilung der Lokalitäten als die übrigen Ein-und Zweifamilienhäuser.

 

 

Die Fraktion Pruastg-dadens

In Pruastg-dadens befindet sich das ehemalige Schulhaus (Nr.187) der rechtsseitigen Höfe, gebaut im Jahre 1893. Neben den bestehenden Häusern befinden sich noch Resten von zwei weiteren Häusern. Die rechtsseitigen Weiler werden jeweils duch einen Tobel voneinander getrennt. Die beiden Pruastg-Weiler befinden sich auf einer etwas schmäleren Terrasse als Surin und Silgin.

 

 

Die Fraktion Pruastg-dado

Pruastg-dado. Eine Schrift vom 16. Oktober 1518 besagt, dass der 'Hof Bewerasg' (Pruastg) einem Friederich Plant, Kommissär der drei Bünde in Veltlin gehörte. Dieser übergab seinen Hof als ewiges Darlehen an Christen Gartmann für die Summe von 541 Landgulden. Das steinerne Haus aus dem 19. Jahrhundert ist stark verwandt mit dem ehemaligen Schulhaus im Dorf (jetzige Ustria Alpina in Lumbrein). Beide Häuser seien vom gleichen Untermehmer gebaut worden.

 

Die Fraktion Silgin

Silgin - die Terasse des Weilers Silgin ist sehr geräumig. Die gut renovierte Kapelle vom Heiligen Sebastian, im Jahre 1643 erbaut, ist eine Kostbarkeit für den Hof Silgin. Die ältesten Häuser von Silgin sind aus dem 18. Jahrhundert. Bekannt sind noch zwei Walliser Kamine, einer davon ist abgebrochen. Interessant sind die Mauern, die aus flachen Steinen gebaut sind, wahrscheinlich gespaltene Steine. So brauchte man wenig Mörtel und trotzdem sind die Mauern sehr stabil. Die Weiler auf der rechten Seite des Glenners waren zum Teil Walsersiedlungen.

 

 



Wetter - Vella, 17.05.2012
  viel Sonne, vereinzelt ein paar harmlose Wolken wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten, aber auch kurzen Regengüssen stark bewölkt und zeitweise etwas Regen stark bewölkt und zeitweise etwas Regen
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